Künstliche Nägel

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Künstliche Nägel – Wählen Sie zwischen verschiedenen Modellage-Systemen

Kräftige, schöne Fingernägel sind ein Zeichen für Gesundheit und Wohlbefinden. Doch leider verfügt nicht jeder von Natur aus über makellose Nägel, die nur wenig Pflege bedürfen. Sowohl körpereigene als auch äußere Umwelteinflüsse können ansonsten gesunde Nägel mit Rillen und Rissen verunzieren. Ebenso sind viele Menschen von Verfärbungen und einer leichten Brüchigkeit ihrer Naturnägel betroffen. In diesen Fällen können künstliche Fingernägel Abhilfe schaffen. Sie verstärken einerseits den natürlichen Nagel und verhelfen andererseits zu einem optisch ansprechenden Ergebnis. Besonders in Berufen mit viel Kundenkontakt, aber auch für das eigene Wohlbefinden, sind künstliche Fingernägel eine wunderbare Alternative zu Naturnägeln.

Wir unterscheiden künstliche Nägel nach der verwendeten Technik und den eingesetzten Materialien. Jedes System verfügt über ganz spezifische Merkmale, um für jeden Kunden das optimale Ergebnis zu erzielen. Die erste Technik ist die sogenannte Tip-Modellage, bei der mithilfe von Kunststoff-Tips eine Nagelverlängerung durchgeführt wird. Diese kann im Anschluss mit Fiberglas sowie Acryl oder UV-Gel überzogen werden. Die zweite Technik arbeitet mit Nagel Schablonen, die an die Fingernägel angelegt werden. Darauf wird eine verlängerte Nagelspitze aus Gel oder Acryl geformt und die Schablone nach dem Aushärten einfach wieder entfernt.

Die Arbeit mit 1-komponentigen UV-Gelen wird meist in drei Phasen durchgeführt, wobei der Nageldesigner eine Haft-, eine Aufbau- und eine Versiegelungsschicht auf den natürlichen Nagel aufträgt. Die einzelnen Schichten werden unter UV/LED-Licht ausgehärtet, sodass haltbare künstliche Fingernägel entstehen. Im Gegensatz dazu besteht Acryl aus einem 2-komponentigen Flüssigkeits-Pulver-System, das in sogenannten Bällchen auf die Fingernägel aufgetragen und nach Wunsch geformt wird. Das Ergebnis sind sehr harte, belastbare und optisch dünne künstliche Nägel. Fiberglas eignet sich zur optischen Aufwertung und Reparatur von Natur- und Kunstnägeln. Vor allem durch Rauchen, Gartenarbeit und Nägelkauen geschädigte Nägel profitieren davon.

Natürliche vs. künstliche Fingernägel: Worin liegen die Vor- und Nachteile?

Sie haben von Natur aus gleichmäßig geformte, gesunde Fingernägel, die sehr pflegeleicht sind? Herzlichen Glückwunsch, dann kommen künstliche Fingernägel für Sie wahrscheinlich kaum infrage. Zählen Sie jedoch zur Mehrheit, bei der dies nicht so ist, können Kunstnägel eine Überlegung wert sein – zur Verstärkung und optischen Aufwertung.

Die Vorteile der Naturnägel liegen ganz klar auf Seiten der Kosten- und Zeitersparnis bei der Maniküre, falls die Nägel nicht regelmäßig lackiert werden. Außerdem bevorzugen viele Menschen im Alltag das Gefühl eines kurzen, natürlichen Nagels – beispielsweise beim Greifen von Kleingeld. Problemfälle wie leicht splitternde, weiche oder brüchige Nägel sind hingegen sehr häufig. Doch mit Mühe und viel Pflege lassen sie sich meist in den Griff bekommen. Äußeren Einflüssen wie Reinigungsmitteln oder Zigaretten sind die Naturnägel ungeschützt ausgesetzt, was Schäden und Verfärbungen an der Nagelplatte begünstigt.

Da künstliche Fingernägel fest mit dem Naturnagel verbunden sind, tragen sie entscheidend zu seiner Haltbarkeit und Stärkung bei. Außerdem lässt sich die Länge des Nagels bei der Verwendung künstlicher Systeme beliebig anpassen. Als Alternative zu herkömmlichem Nagellack, der meist innerhalb weniger Tage abzublättern beginnt, hält die Modellage und Farbe künstlicher Nägel bis zu 4 Wochen. Hierin liegt jedoch auch ein entscheidender Nachteil. Sollen die Kunstnägel dauerhaft schön aussehen, müssen sie regelmäßig aufgefüllt bzw. erneuert werden.

Wann sollten künstliche Fingernägel entfernt werden?

Für das Tragen von künstlichen Fingernägeln gibt es keine Zeitbeschränkung – ob wenige Tage und Wochen oder viele Jahre entscheiden Sie selbst. Wichtig ist jedoch, dass Sie für die Nagelmodellage ein gutes Nagelstudio aufsuchen, das Sie umfassend berät, auf Ihre Wünsche eingeht und vor allem auf Hygiene achtet. Nur so lassen sich Risiken wie Entzündungen und Pilzinfektionen an den darunterliegenden Naturnägeln vermeiden.

Da künstliche Nägel mit dem natürlichen Nagel herauswachsen, sollten sie regelmäßig aufgefüllt werden, um die Stabilität dauerhaft zu gewährleisten. Sollten Sie sich beim nächsten Besuch im Nagelstudio für eine Entfernung der Kunstnägel entscheiden, ist die anschließende Pflege besonders wichtig.

Wie lassen sich künstliche Nägel sicher entfernen?

Künstliche Fingernägel dürfen keinesfalls gewaltsam – durch Aufhebeln oder ähnliches – entfernt werden, da sonst der natürliche Nagel Schaden nehmen kann. Besser ist es, die Gel- oder Acrylnägel langsam herauswachsen zu lassen und die Spitze regelmäßig abzufeilen. Je nach Wachstum Ihrer Nägel dauert das 6-9 Monate. Möchten Sie nicht so lange warten, suchen Sie am besten ein professionelles Nagelstudio auf und lassen sich die künstlichen Nägel fachmännisch entfernen.

Gelnägel können ausschließlich mechanisch mit verschiedenen Nagelfräsern und Feilen gelöst werden. Dazu wird mit einer groben Körnung begonnen, die beim Abtragen der Gelschicht immer feiner wird. Wir empfehlen, das UV-Gel nicht komplett bis zu den Fingernägeln hin abzufeilen, um diese vor Schäden zu schützen.

Auch bei Acrylnägeln kommen Feilen zum Einsatz, jedoch in Kombination mit einer Acetonlösung. Zunächst werden die künstlichen Fingernägel soweit wie möglich gekürzt und auch von oben angefeilt. Anschließend tränkt der Nageldesigner eine Zellette mit Aceton, legt diese auf den Kunstnagel und umwickelt ihn mit Alufolie. Nach einer Einwirkzeit von 10-30 Minuten hat sich das restliche Acryl in eine klebrige Masse verwandelt, die der Profi ganz leicht mit einem Rosenholzstäbchen oder ProPusher herunterschieben kann.

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